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Mahd

Beweidung mit Schafen

Beweidung mit Schafen

Pflege der Obstwiesen – Empfehlungen für Beweidung und Mahd

Im Park Dieskau befinden sich an drei verschiedenen Standorten Streuobstwiesen, die sich hinsichtlich des Unterwuchses in Verbuschungsgrad, botanischer Zusammensetzung etc. unterscheiden.



Streuobstwiese Pfingstanger

Zustand der Wiese:
- geringer Verbuschungsgrad, Fläche 2 (nicht beweideter Teil der Streuobstwiese): starke Ausbreitung von Disteln

Bisherige Pflegemaßnahmen:
- Fläche 1: Schafbeweidung einer Hälfte der Wiese mehrmals monatlich, sowie Mahd einmal im Jahr und Mulchen
- einschürige Mahd der Fläche 2 im Jahr 2003 und Beräumung des Schnittgutes
Empfehlung:
- einschürige Mahd von Fläche 2
- Beräumung des Schnittgutes
- Beibehaltung der Schafbeweidung auf Fläche 1
- Prüfung gemeinsam mit Schäfer, ob statt Mulchen Mähgut der jährlichen Mahd entfernt werden kann

Um die Pflege der Streuobstwiese Pfingstanger langfristig zu gewährleisten, wurde im Rahmen des Vertragsnaturschutzes die Mahd der Wiese (Fläche 2) durch den BUND vereinbart.

Streuobstwiese Meiers Höhe
Zustand der Wiese:
- sich vom Waldrand her ausbreitende Schneebeerenhecke,

Bisherige Pflegemaßnahmen:
zweischürige Mahd zur Heugewinnung, partielle Beweidung mit Schafenpartielle Rodung von Schneebeerengebüsch

Empfehlung:
- regelmäßige Entbuschung
- einschürige Mahd der Wiese
- Beräumung des Schnittgutes

Empfehlung:
- Beweidung oder
- einschürige Mahd
- Beräumung des Schnittgutes
- Entbuschung im Rahmen der A+E Maßnahme (Pflanzung von Obstbäumen)
- weiterhin kontinuierliche Entbuschungen

Der BUND hat sich um die dringend erforderliche Pflege der Streuobstwiese Kirschberg im Rahmen des Vertragsnaturschutzes bemüht. Nach Auskunft der Unteren Naturschutzbehörde Saalkreis besteht jedoch auf Grund der A+E Maßnahme für drei Jahre dafür keine Förderfähigkeit. Warum die Mahd der Wiese nicht von vorn herein in die A+E Maßnahme aufgenommen wurde, ist unverständlich. Insbesondere zur Schaffung günstiger Voraussetzungen für die Entwicklung der neu gepflanzten Obstbäume ist das Mähen der Wiese oder alternativ eine Beweidung dringend erforderlich.
Streuobstwiesenreste auf einer Halbtrockenrasenfläche am Kirschberg sind per Vertragsnaturschutz (Pflege von Wiesen) durch den BUND indirekt einbezogen, hier sind zunächst das Zurückdrängen der Verbuschung mit Holunder und Esche nötig.

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