Klimaschutztage

Erster Tag

Klimaschutz zum Anfassen
Öko-Schule Franzigmark und BUND starteten Halleschen Klimaschutztage für Schulen


Im Dezember 2008 starteten die Öko-Schule Franzigmark und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) im Landesinstitut für Lehrerfortbildung (LISA) die „Halleschen Klimaschutztage“. Die Klasse 9a der Sekundarschule „Johann Christian Reil“ war die erste, die das Angebot nutzte.

Zur Einstimmung auf die Problematik Klimaschutz wurden Teile aus dem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ mit Al Gore gezeigt. Die Bilder von den abgeschmolzenen Gletschern auf dem Kilimandscharo und in den Alpen zeigten deutlich, dass es „Fünf vor Zwölf“ und längst Zeit zum Handeln ist.
Die Schülerinnen und Schüler hatten anschließend die Gelegenheit, sich in der BUND-Posterausstellung „Brennpunkt Klimawandel“, einem interaktivem Quiz am Laptop und bei zahlreichen Experimenten und Messungen weiter mit dem Thema Klimaschutz zu befassen.

Eindrücke vom 1. Tag

Zweiter Tag

Brennpunkt Klimawandel - Bilder mit deutlicher Sprache / BUND und Öko-Schule Franzigmark zeigen Ausstellung

Gewaltige Stürme, sinnflutartige Regenfälle, große Hitzewellen - die bekanntesten Bilder des Klimawandels zeigen Wetterextreme. Seltener sieht man das schmelzende Eis der Arktis oder die Ausbreitung der Wüsten. Diese Bilder entstehen, weil sich die Erde nur weniger als ein Grad erwärmt hat.

Bei den Klimaschutztagen für Schulen zeigen
Öko-Schule Franzigmark und BUND vom 15.-17.12.08 im LISA die Fotoausstellung „Brennpunkt Klimawandel“.

Ralf Meyer, Vorsitzender des BUND- Halle-Saalekreis, forderte die Stadt auf, zusammen mit dem BUND und der Öko-Schule endlich das Projekt „Klimaschutz macht Schule“ zu reaktivieren und umzusetzen. „Der Klimawandel ist Realität. Und wir in Halles Schulen können und wollen unseren Beitrag zum Klimaschutz durch Enegieeinsparungen leisten“, ergänzt Öko-Schulkoordinatorin Gabriele Lindner.

Die Fotoausstellung des BUND zeigt auch provokante Bilder des Klimawandels, die nachdenklich machen. Bilder von rauchenden Kraftwerksschloten, riesigen Flugzeugturbinen, dreckigen Kohlebergwerken oder brennenden Tropenwäldern. Und Bilder von ausgemergelten Eisbären, bedrohten Korallenriffen, verängstigten Hochwasserflüchtlingen, Malariakranken und Hungernden.

Es gibt sie aber auch, die Bilder die Mut machen: In der Sonne funkelnde Solaranlagen oder tatkräftige Menschen, die sich für den Schutz unseres Planeten einsetzen.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie unter unter
www.bund.net/klimaschutz im Internet.